• Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Bayern

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    Wasserwacht Bayern

Monat: Januar 2019

Kreiswasserwacht warnt präventiv vor dem Betreten von Eisflächen

Durch die Kälte der vergangenen Tage bildet sich langsam auf den Gewässern im Bereich der Kreiswasserwacht München eine dünne Eisschicht. Darauf entsteht dann teilweise eine Raureifschicht, welche große Gefahren in sich birgt, da die Stärke und Tragfähigkeit der Eisschicht nicht feststellbar ist. Das Eis braucht Zeit, um tragfähig zu werden. Bei stehenden Gewässern sollte das Eis als Richtwert mindestens 15 cm, bei fließenden Gewässern, wie Bächen und Flüssen sogar 20 cm dick sein. Die Dicke der Eisdecke kann aufgrund von Strömungen und wechselnden Wasserständen variieren.

Daher bitte keinesfalls das Eis betreten! Die Seen in und um München herum sind zum Betreten nicht freigegeben. Wer sich nicht daran hält und einbricht, bringt sich und evtl. benötigte Retter in Lebensgefahr!

Aufgrund der derzeitigen Wassertemperaturen verliert ein Mensch, der ins Eis eingebrochen ist, sehr schnell das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken. Die Wasserwacht warnt deshalb eindringlich vor den Risiken und appelliert an die Eigenverantwortung und Vorbildfunktion besonders in Richtung von Kindern. Sollte man dennoch ins Eis einbrechen, ist es wichtig, um Hilfe zu rufen und zu vermeiden, dass man unter das Eis gerät. Zudem sollte man sich so wenig wie möglich bewegen. Ist eine Person eingebrochen, sollten Zeugen diese mit Hilfe von Rettungsringen, Leitern, Ästen oder Kleidungsstücken absichern, evtl. damit aufs Eis oder an Land ziehen und sofort über den Notruf 112 den Rettungsdienst benachrichtigen. Man sollte nur dann selbst ins eisige Wasser springen, wenn man über eine dritte Person mit Seil gesichert ist. Bis der Rettungsdienst eintrifft, muss der Verunfallte an Land in die stabile Seitenlage gebracht und vor Kälte geschützt werden.

Im Gegensatz zu Veröffentlichungen in einigen Medien weist die KWW-München darauf hin, dass die Gewässer bzw. Eisflächen in unserem Verantwortungsbereich keineswegs von der Wasserwacht freigegeben werden. Es gelten die (Warn)Hinweise der Stadt München bzw. der zuständigen Kommunen.

Siehe auch: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/baureferat/freizeit-sport-natur/wintersport/eislaufen.html

Nachruf

Mit Trauer und Anteilnahme geben wir die Nachricht vom Tod unseres Kameraden 
Uwe Wagner bekannt.

Am Sonntag, den 20.01.2019 ist unser langjähriger Kollege des Haupt- und des Ehrenamtes, Uwe Wagner, im Alter von nur 47 Jahren gestorben.

Uwe Wagner war seit 1987 ehrenamtlich bei der Wasserwacht aktiv und hatte dort zahlreiche Ausbildungen durchlaufen und Aufgaben übernommen.

22 aktive Jahre hat Uwe in der Wasserwacht seinen Beitrag geleistet. Er hat verschiedene Ortsgruppen in München mit seinem Wissen bereichert und war in verschiedenen Leitungs- und Führungspositionen ein bedeutendes Mitglied und ein geschätzter Kamerad.

Für die Kreiswasserwacht München war er neben vielen weiteren Aufgaben als Ausbilder für unsere Wasserretter tätig und hat die Münchner Wasserwachtler hierbei angespornt ihr Bestes zu geben.

Hauptberuflich war Uwe Wagner bereits seit 1990 beim Münchner Roten Kreuz in der Abteilung Rettungsdienst tätig und hat sich vom Rettungssanitäter bis zum Notfallsanitäter weitergebildet.

Nicht nur fachlich, sondern besonders auch menschlich, hat Uwe das Rote Kreuz München und die Münchner Wasserwacht durch sein hohes Maß an Engagement bereichert und war für viele Mitglieder nicht nur ein Kamerad, sondern vor allem ein Freund.

Wir sprechen den Angehörigen und Freunden unser aufrichtiges Beileid aus.

Die Beerdigung findet am 31.1.2019 um 12:45 Uhr am Münchner Ostfriedhof in der Aussegnungshalle statt.

Auf Uwes Wunsch hin soll keine Dienstkleidung getragen werden.

Isarsegnung 2019

Die Kreiswasserwacht durfte heuer zum 10-mal an der Segnung der Isar durch die griechisch-orthodoxen Gemeinde aus München teilnehmen. Wie in Griechenland und anderen Ländern orthodoxen Glaubens üblich, wird am Tag der Epiphanie von den in München tätigen Geistlichen der verschiedenen orthodoxen Kirchen die Segnung der Gewässer als Teil der lebendigen Schöpfung an der Isar zelebriert, um damit die Gläubigen, deren Häuser, Äcker und Tiere segnen zu können. Auf der Ludwigsbrücke, versammelten sich wie schon seit 2002, als erstmals in München diese Zeremonie zelebriert wurde, wieder Hunderte winterlich verpackte Gläubige. Dabei wird das Kreuz dreimal in die Isar geworfen und von Schwimmern an Land gebracht, durch die Menschenmenge getragen und es anschließend dem Metropoliten zu übergeben. Traditionell stellt dabei die Wasserwacht immer mindestens einen Rettungsschwimmer.

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