Tue gutes und rede darüber!

Wir haben im Münchner Roten Kreuz viele Mitglieder, die sich ehrenamtlich auf den Websites oder auf den Sozialen Medien für ihre Gemeinschaften engagieren und über das Alltagsgeschehen wie auch außergewöhnliche Ereignisse berichten.

Um in diesem Bereich die ehrenamtlichen Helfer zu unterstützen hat die Vorstandschaft des BRK Kreisverbandes München einen Arbeitskreis zum Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet. In diesem Arbeitskreis wurden Ist- und Soll-Zustände der öffentlichen Kommunikation ermittelt und Konzepte zum Umgang mit der Veröffentlichung von Texten erarbeitet.

Der aktuelle Stand dieses Arbeitskreises wurde nun in einem Workshop gemeinsam mit den Kreis-Gemeinschaftsleitern und Kreisvertretern der Öffentlichkeitsarbeit zusammengefasst und weiter ausgearbeitet.

Wir haben uns für während dieses Workshops mit einigen essenziellen Fragen rund um das Münchner Rote Kreuz auseinandergesetzt. Die dabei entstandenen Ideen werden in das nächste Treffen des AK Öffentlichkeitsarbeit einfließen und geben nochmal unterschiedliche Ideen und Einblicke für die weitere Vorgehen des Arbeitskreises.

Drohnenprojekt in der Kreiswasserwacht München

Die Kreiswasserwacht München ist, neben den Bereitschaften, die zweite tragende Säule im Katastrophenschutz des BRK München. Neben der Besetzung von zehn Wasserrettungsstationen und von zwei Schnelleinsatzgruppen stellt die Wasserwacht München im Katastrophenfall einen Hochwasserrettungszug. Diese Katastrophenschutzeinheit soll zukünftig durch eine Drohnengruppe ergänzt werden.

Drohnen finden immer häufiger Verwendung bei Einsätzen von Hilfsorganisationen und Einheiten des Katastrophenschutzes. Ein besonderer Vorteil ist hier der kostengünstige Einsatz im Vergleich zu Hubschraubern. Einsatzbilder können schnell zur Lagebeurteilung durch die Einsatzleitung herangezogen werden. Ein weiterer Vorteil ist die sichere Erkundung von Gefahrenbereichen, z. Bsp. von Dämmen, ohne hier Einsatzkräfte direkt zu gefährden. 

Aber auch im normalen Wachbetrieb kann die Suche nach vermissten Schwimmern oder Kindern effizienter und schneller erfolgen, da man größere Bereiche in kurzer Zeit absuchen kann. Die Wärmebildkamera zeigt Personen z.B. bei Nacht und auch mit der regulären Kamera können vermisste Kinder an Land schneller gefunden werden.

Um dieses Projekt zu realisieren unterstützt uns die Stiftung der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg mit einer Spende über 6000,00 € wofür wir uns herzlichst bedanken.

Tauchvorführung auf der ISPO

Tauchvorführung auf der ISPO

Unsere zwei Taucher und ein Signalmann waren schnell der Besuchermagnet in Halle 4A am großen Tauchcontainer. Begleitet wurde die Vorführung durch einen Moderator, der die Aufgaben mit einem Wasserwacht Kollegen detailliert beschrieben hat.

Am Sonntag den 03.02.2018 zeigten Mitglieder der Wasserwacht Feldkirchen auf der ISPO einen kleinen Einblick in die Arbeit der Rettungstaucher.

Die Besucher der ISPO konnten die Taucher wie in einem Aquarium bestaunen. Gesichert wurden die Taucher durch einen Signalmann am oberen Beckenrand, der die Leine zu einem der beiden Taucher führte und mit beiden eine Sprechverbindung hatte. Diese Sprechverbindung unterstützt die ursprüngliche Art der Verständigung mit speziellen Leinenzugzeichen und erlaubt auch detailliertere Aussagen des Tauchers zur Situation unter Wasser.

Die Besucher der ISPO konnten die Taucher wie in einem Aquarium bestaunen. Gesichert wurden die Taucher durch einen Signalmann am oberen Beckenrand, der die Leine zu einem der beiden Taucher führte und mit beiden eine Sprechverbindung hatte. Diese Sprechverbindung unterstützt die ursprüngliche Art der Verständigung mit speziellen Leinenzugzeichen und erlaubt auch detailliertere Aussagen des Tauchers zur Situation unter Wasser.

Auch die Notversorgung mit der Druckluft des Tauchpartners wurde vorgeführt. Hier wird durch Wechselatmung der Luft aus einer Tauchflasche geteilt, wobei die Taucher durch Handzeichen miteinander kommunizieren können.

Richtig spannend war, dass die Taucher unter Wasser auch technische Arbeiten ausführen können. Wenn beispielweise ein Auto unter Wasser geöffnet werden muss, können die Taucher mit Sägen, Zangen und auch Schweißbrennern das Auto öffnen. Dies wird speziell geübt, da hier der Wasserdruck eine erhebliche Rolle spielt, gegen den die Taucher arbeiten müssen.

Die Wasserwacht ist durch eigene Ausbilder in der Lage, ihre Rettungstaucher selbständig auszubilden. Der Unterschied zum regulären Tauchschein ist, dass diese Taucher auch unter erschwerten Bedingungen tauchen dürfen, wie bei Dunkelheit oder kontaminierten Gewässern. Die Ausbildung dauert circa 1,5 Jahr und erfordert auch weiterhin regelmäßige Fortbildungen und Tauchgänge unter den Vorgaben der GuV.