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Mit Sicherheit am Wasser

Wasserwacht München

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Vier neue Motorrettungsboote für Münchens Badeseen

München, Regatta 12.09.2025 – Am Freitag wurden vier neue Rettungsboote der BRK Wasserwacht München bei einem Festakt feierlich eingeweiht. Mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Pate und Namensgeber eines der Rettungsboote würdigte dieser die Leistung der Ehrenamtlichen an und auf den Gewässern Münchens. Pfarrer Rainer Maria Schießler führte die Segnung der neuen Einsatzmittel durch.


Die Stille und herbstliche Stimmung des Wetters an diesem Freitag Nachmittag sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass in München das Ehrenamt der BRK Wasserwacht das ganze Jahr hindurch und rund um die Uhr für die “Integrierte Leitstelle” der Berufsfeuerwehr München alarmierbar ist. Da überrascht es wenig, dass auch OB Dieter Reiter dabei ist, wenn die BRK Wasserwacht vier neue Motorrettungsboote in Dienst stellt. Diese Boote werden die Bisherigen an Lerchenauer See, Feringa See, Heimstettener See und Unterschleißheimer See stationierten Motorrettungsboote ersetzen.

Diese waren Jahrzehnte im Einsatz und sind mittlerweile in einem Zustand, der einen Austausch, statt weiterer Reparaturen erforderlich machte.

Außerdem verfügen die neuen Boote mit einer Bugklappe nun über die Möglichkeit Rettungstaucher:innen der Wasserwacht einfacher in und aus dem Wasser steigen zu lassen, sowie Gerettete auf dem Niveau der Wasseroberfläche und somit schneller und schonender aus dem Wasser zu retten. Ein eingebautes Sonar ermöglicht auch technisch die Suche nach Personen und Objekten von der Oberfläche aus, unabhängig der Sicht unter Wasser.

Oberbürgermeister Dieter Reiter betonte die Bedeutung der Wasserrettung für die Bevölkerung in München, welche von Seiten des Bayerischen Roten Kreuzes in deren Gemeinschaft der Wasserwacht, von Bürger:innen für Bürger:innen, ehrenamtlich in deren Freizeit münchenweit mit tausenden Stunden pro Jahr sichergestellt wird.

Doch neben den geleisteten Stunden für Wachsdienste, Sicherheitsabstellungen und Einsätze, darf man auch den Aufwand für Ausbildungen nicht vergessen. Dies beginnt, wie mit dem Anlass der Bootstaufe deutlich wird, bei der Ausbildung der Motorbootführer:innen inklusive der speziellen Inhalte zu Rettungsbooten, kann aber auch die noch deutlich aufwendigere Ausbildung zu Rettungstaucher:innen sein.

Darüber hinaus waren auch der Bürgermeister der Gemeinde Aschheim, Florian Meier, sowie der 2. Bürgermeister und die 3. Bürgermeisterin der Stadt Unterschleißheim, Tino Schlagintweit und Annegret Harms beim Festakt vor Ort.

Der Pfarrer der Gemeinde St. Maximilian in der Isarvorstadt, Rainer Maria Schießler, segnete die Motorrettungsboote im Rahmen der Festlichkeiten.

Nach der zentralen Bootstaufe an der Regatta wurden die vier neuen Boote dann an ihre jeweiligen Einsatzorte transportiert und stehen ab sofort im Dienst der Sicherheit am und im Wasser Münchens.

 Wasserwacht München übergibt 1.000 Schwimmlerntaschen an Kita-Kinder

Die Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes engagiert sich aktiv für die Förderung der Schwimmfähigkeit von Kindern und hat 1000 Schwimmlerntaschen an Kita-Kinder übergeben. Mit dieser Initiative leistet die Wasserwacht einen Beitrag, um Kinder frühzeitig an das Schwimmen-Lernen heranzuführen.


„Schwimmfähigkeit ist ein Thema, das wir schon bei den ganz Kleinen angehen müssen“

Michael Welzel, Vorsitzender der BRK Kreiswasserwacht München

München, den 25.07.2025

Mit einer umfassenden gezielten Wassergewöhnung wird der Grundstein für das Schwimmenlernen gesetzt. „Schwimmfähigkeit ist ein Thema, das wir schon bei den ganz Kleinen angehen müssen“, betont Michael Welzel, Vorsitzender der Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes. „Die ersten Schritte vom Nichtschwimmer zum Schwimmer gehen über die Gewöhnung ans Wasser. Mit der Schwimmlerntasche möchten wir Eltern eine Hilfestellung bieten und sie bei den Übungen und den ersten Schwimmbewegungen ihres Kindes unterstützen.“

Herzstück der Schwimmlerntasche ist der „Selfmade-Schwimmkurs“ der Wasserwacht Bayern. Die Broschüre „Selfmade-Schwimmkurs“ bietet eine Unterstützung für alle, die einem Kind das Schwimmen beibringen oder das Kind mit gezielten Übungen auf einen geplanten Schwimmkurs vorbereiten wollen. Eine Schwimmnudel und eine Badeente für Übungen komplettieren das Set. Die Schwimmlerntasche ist für Kinder von vier bis sechs Jahren konzipiert.

In den letzten Jahren ist der Anteil der schwimmfähigen Personen in der Bevölkerung aus verschiedenen Gründen zurückgegangen. Zu der stetig sinkenden Anzahl an Schwimmbädern, womit auch ein Rückgang des Schwimmunterrichts in den Schulen und der Schwimmkurse von Vereinen und Organisationen einhergeht.

Die Kosten für die Schwimmlerntaschen haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Wasserwacht München im Rahmen eines 24-Stunden-Spendenschwimmens erreicht. Der Großteil des Projekts wurde von der Edith-Haberland-Wagner Stiftung gespendet. Ohne dieses Engagement könnten die Schwimmlerntaschen nicht finanziert werden.

Am Mittwoch, den 23.07.25, besuchte der Vorstand der Edith-Haberland-Wagner Stiftung den Kindergarten „Leuchtturm“ unter der Leitung von Edina Martinovic. Dem Kindergarten wurden die Schwimmlerntaschen von Michael Welzel, Vorsitzendem der Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes, Monika Jahn, stellvertretende Geschäftsführerin des Münchner Roten Kreuzes, Martin Liebhäuser, Vorstand der Edith-Haberland-Wagner Stiftung, und Monika Beranek, Eventmanagerin der Edith-Haberland-Wagner Stiftung, überreicht. Von den 1.000 Taschen wurden nun 218 Schwimmlerntaschen an die Münchner BRK-Kindergärten insgesamt. Die restlichen 782 Schwimmlerntaschen werden durch die Ortsgruppen der Münchner Wasserwacht anteilig der erschwommenen Bahnen an lokale Kindergärten übergeben. Unterhaching verteilt 269, Unterföhring 206, München Mitte 107, Lerchenau 96, München Nord 46, München West 30 und Feldkirchen 28 Schwimmlerntaschen.

Selfmade-Schwimmkurs

Die Broschüre der Wasserwacht Bayern kann kostenfrei als PDF auf www.wasserwacht.bayern heruntergeladen werden.

Text und Foto: CG/WaWaMUC

Wasserwacht warnt eindringlich vor Betreten von Eisflächen auf Gewässern: Es besteht Lebensgefahr

Die Wasserwacht vom Münchner Roten Kreuz ruft die Bevölkerung dringend dazu auf, extreme Vorsicht walten zu lassen und das Betreten von Eisflächen auf Gewässern zu unterlassen. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit und dem Einsetzen der Frostperiode steigt die Gefahr von Unfällen erheblich. Insbesondere Eltern werden aufgefordert, ihren Kindern ein vorbildhaftes Verhalten vorzuleben, um folgenschwere Unfälle zu vermeiden.

Die Wasserwacht München betont die Wichtigkeit, sich strikt an die folgenden Verhaltensregeln auf Eisflächen zu halten:

  1. Betretungsverbot beachten: Das Betreten von Eisflächen erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Insbesondere auf natürlichen Gewässern ist die Eisstärke oft schwer einzuschätzen und kann örtlich stark variieren.
  2. Kinder besonders im Blick behalten: Eltern und Erziehungsberechtigte sind angehalten, ihre Kinder über die Gefahren auf Eisflächen aufzuklären und ihnen zu verdeutlichen, dass das Betreten nicht gestattet ist. Kinder neigen dazu, die Gefahr zu unterschätzen.
  3. Keine Einzelgänge: Das Betreten von Eisflächen sollte niemals allein erfolgen. Im Falle eines Unfalls ist es entscheidend, dass Hilfe schnellstmöglich alarmiert werden kann.
  4. Notfallnummer 112 wählen: Im Ernstfall ist umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen. Rettungsdienste und Wasserwacht sind darauf vorbereitet, in solchen Situationen schnell und effektiv Hilfe zu leisten.

Die Wasserwacht München appelliert an die Eigenverantwortung und das bewusste Handeln aller Bürgerinnen und Bürger. Die Einhaltung dieser Verhaltensregeln trägt maßgeblich dazu bei, Unfälle auf Eisflächen zu verhindern und die Sicherheit aller zu gewährleisten.