Kindernotfall am Feringasee

Was ist schöner an solch einem heißen Tag, als die Abkühlung im See. Beim Ballspielen im Wasser kam es heute Mittag beinahe zu einem tragischen Unglück. Ein zweijährige Junge spielte, ohne Schwimmflügel, mit dem Vater im Wasser und schon eine kurze Unaufmerksamkeit reichte aus und das Kind ging unter.

Der Vater rettete das Kind schnellstmöglich, aber trotz allem kamen sie glücklicherweise direkt zur Wasserrettungsstation. Dies war auch dringend nötig, denn die Blaufärbung zeigte den gut ausgebildeten Helfern, dass ein Sauerstoffmangel durch das Beinaheertrinken bestand. Währen die Helfer dem Kind Sauerstoff verabreichten wurde der Kindernotarzt und Rettungsdienst nachgefordert.

Der Junge wurde gemeinsam mit den Eltern zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus abtransportiert.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals dringend dazu aufrufen, Ihre Kinder niemals unbeaufsichtigt am und im Wasser zu lassen. Schon ein kurzer Augenblick genügt, um das Kind aus den Augen zu verlieren, denn auch mit Schwimmhilfen schützen nicht 100% vor Ertrinkungsunfällen.

Lebensrettung am Langwieder See

Tauchgang bei einer SEG-Übung am Langwieder See

Bei einem Tauchgang verunglückte heute ein 74-jähriger Mann.

Glücklicherweise wurde die Wasserwacht über eine Notrufsäule alarmiert und die Helfer der Wasserwacht München-West machten sich umgehend auf den Weg zur Unfallstelle.

Der Taucher konnte durch einen Notaufstieg selbständig an Land kommen, wo er durch die Rettungsschwimmer sofort medizinisch betreut wurde. Beim Aussetzen der Atmung wurde direkt mit der Reanimation begonnen, die bis zum Eintreffen der weiteren Rettungskräfte fortgeführt wurde.

Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und ein Helikopter wurden als weitere Einsatzkräfte zur Unfallstelle beordert und der Patient kam unter laufender Reanimation ins Krankenhaus.

Glücklicherweise befindet er sich bereits auf dem Weg der Besserung.

Vielen Dank an die Helfer und natürlich auch an die Person, die sofort die Notrufsäule betätigt hat.

Wasserrettung – Schlauchboot in Isar

Gegen 19 Uhr wurde eine gekenterte Schlauchbootcrew aus der Isar gerettet. Die Crew steuerte mit dem Boot direkt die Wehrkante unterhalb der Marienklausenbrücke an und landetet in der lebensgefährlichen Wasserwalze.

Glücklicherweise waren die Isarretter direkt vor Ort, denn das Sommerfest der Wasserwacht war noch in vollem Gange. Sofort griffen 12 Helfer der Wasserwacht zu den Einsatzmaterialien und sicherten die Verunfallten mit Wurfsäcken vom Steg aus ab.

Leitern wurden über die Brücke geschafft und zur Isar hinabgelassen. Die geschockten Hobbykapitäne wurden von den Helfern an die Wasserwacht Station begleitet und erstversorgt.

Genau wegen solchen gefährlichen Situationen warnen wir weiterhin davor mit dem Schlauchboot auf der Isar zu fahren. Der Wasserstand ist weiterhin zu hoch und die Gefahren sind nicht immer direkt zu erkennen.

Vermisstensuche an der Isar

Um 14:20 Uhr kam ein aufgeregter Vater an die Wachstation Marienklause. Er hatte auf der Mountainbike-Strecke seine Tochter verloren.

Aufgrund des hohen Wasserstandes der Isar wurde sofort eine großangelegte Suche gestartet.

Die Rettungsschwimmer der Wasserwacht suchten gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst die Isar ab. Die nächsten Brücken wurden mit Rettungskräften abgesichert, der Helikopter sondierte aus der Luft.

Glücklicherweise konnte der Einsatz nach rund 30 Min. beendet werden, da die Fahrradstreife der Wasserwacht das verstörte Kind an der Großhesseloher Brücke fand und zum Vater an die Station brachte.