Heute berichte ich Euch nicht von einem Rettungseinsatz, sondern von Besuchern der Bayrischen Staatsregierung, die sich bei der Wasserwacht Unterföhring über unsere Arbeit informiert haben.

Eva Gottstein MdL (Beauftragte für das Ehrenamt von der Bayerischen Staatsregierung) und Karin Gleixner (Leitung der Geschäftsstelle der Ehrenamtsbeauftragten) bekamen einen grundlegenden Einblick in die Arbeit, den Aufbau und die vielfältigen Ausbildungen in der Wasserwacht.

Rudi Brettner (Technischer Leiter der Kreiswasserwacht München) zeigte in einer Präsentation, wo die Wasserwacht im Roten Kreuz eingegliedert ist, erzählte von den Ausbildungen zum Rettungsschwimmer, Wasserretter, Taucher und Bootsführer und den vielen Aufgaben, die im Hintergrund der ehrenamtlichen Tätigkeit anfallen, die man von außen nicht vermuten würde.

Auch die Wasserwacht hat mit der Corona-Situation zu kämpfen. Aktuell können die regulären Trainingseinheiten kaum stattfinden, da die Bäder Großteiles geschlossen sind. Für den Start der neuen Trainingssaison wird ein Hygienekonzept ausgearbeitet, was aber bei den knappen Kapazitäten in der Bahnbelegung schwierig umzusetzen ist.

Die Jugendgruppen leben von Schwimmtraining, denn hier können sich die Kids regelmäßig treffen, miteinander messen und gemeinsam Spaß haben. Auch dieser Teil ist seit der Corona-Pandemie stark eingeschränkt und die Jugendlichen können sich nur in kleinsten Gruppen zu den Jugendabenden treffen.

Michael Welzel (Vorsitzender der Wasserwacht Unterföhring und stellv. Vorsitzender der KWW München) stellte im Anschluss seine Ortsgruppe vor. Mitgliederanzahl, Ausbildungsstand, Wachdienst und die Schnelleinsatzgruppe waren Thema, sowie natürlich die aktuelle Jugendarbeit.

Auch die Wachmannschaft, die heute vor Ort war, wurde vorgestellt, begleitet von zwei Jugendmitgliedern.

Vor allem war beiden Rednern wichtig aufzuzeigen, dass bei der Wasserwacht der familiäre und kameradschaftliche Anteil in den Ortsgruppen den größten Stellenwert besitzt. Die Trainingseinheiten, die gemeinsamen Wachdienste, einfach die Zeit, die wir miteinander verbringen, schweißt zusammen damit wir im Einsatzfall genau wissen, wir können uns auf unsere Kameraden*innen verlassen.

Wir möchten uns bei Frau Gottstein und Frau Gleixner für Ihr Interesse an unserer ehrenamtlichen Arbeit bedanken und freuen uns darüber, dass Sie ein offenes Ohr für unsere Wünsche aber auch für unsere Sorgen und Nöte hatten.