Skip to main content
  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht München

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht München

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht München

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht München

Großübung der Münchener Wasserwacht und Bergwacht

Erfolgreiche Großübung von Wasserwacht und Bergwacht des Münchner Roten Kreuzes als Vorbereitung auf Hochwassereinsätze. Intensive 24 Stunden Übung mit rund 100 ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Landkreis München simulierte den Einsatz.

Vom 4. bis 5. Mai 2024 veranstaltete die Kreiswasserwacht München zusammen mit der Bergwacht München eine groß angelegte Hochwasserübung im Bereich der Langwieder Seenkette sowie am Riemer See. Insgesamt beteiligten sich rund 100 Mitglieder der Ortsgruppen Feldmoching, Lohhof, München Mitte, Riem, Unterföhring und Unterhaching sowie der Bergwachten München an der intensiven 24 Stunden dauernden Übung.

„Das vorrangige Ziel dieser Übung war es, den Ablauf eines gemeinschaftsübergreifenden Einsatzes des Hochwasserrettungszuges realitätsnah nachzustellen“, erklärt Rudolf Brettner, technischer Leiter der Kreiswasserwacht des Münchner Roten Kreuzes und Fachberater Hochwasserschutz. „Bei dem 24-Stunden-Szenario wollten wir ganz bewusst die Dauer, die ein Einsatz wegen Hochwasser mit sich bringt, simulieren. Aber auch die enge Zusammenarbeit mit der Bergwacht ist in derartigen Einsätzen wichtig, was die vergangenen Hochwasserereignisse zeigten“, ergänzt Johann Penn stellv. Technischer Leiter der Kreiswasserwacht München und Fachberater Hochwasserschutz.

Die beteiligten Ortsgruppen der Wasserwacht und der Bergwacht erhielten einen Tag vor Übungsbeginn folgende Alarmierung:

“Die langanhaltenden Niederschläge der letzten Tage führten zum Anstieg der Flusspegel in gesamt Bayern. Im Bereich Langwied ist ein Bach über seine Ufer getreten. Die Bereiche zwischen BAB 8 und BAB 99 sind zum Teil großflächig überschwemmt. In diesem Bereich befinden sich einzelne Privatanwesen, Gaststätten und Gewerbebetriebe sowie verschiedene Freizeiteinrichtungen, welche nunmehr von der Infrastruktur abgeschnitten wurden.”

Ab Samstagvormittag startete die Übung, bei der die Einsatzkräfte ein Dutzend verschiedener Szenarien, die in einem Hochwassereinsatz auf sie zukommen können, bewältigen mussten. So waren beispielsweise mehrere Kinder und Jugendliche, teilweise mit körperlicher Einschränkung auf einem Campingplatz vom Hochwasser überrascht worden und mussten in den Nachtstunden als groß angelegte Evakuierungsmaßnahme gerettet werden. An anderer Stelle waren Personen auf ein Hausdach geflüchtet, die ebenfalls mit den Rettungsbooten, sowie den Luftrettern der Bergwacht an Land gebracht werden mussten. Auch für die Bergwacht war jede Menge zu tun. So wurde die Drohnengruppe der Bergwacht zusammen mit der Drohnengruppe der Wasserwacht zu einer Vermisstensuche am Riemer See alarmiert. Personen, welche sich in einer Baumgruppe aus dem Hochwasser retteten, mussten mit einem Helikopter evakuiert werden.

Realitätsnahe Szenarien und stressige Herausforderungen

Eine Besonderheit der Übung war auch die zeitliche Komponente. So erfolgte die 24 Stunden mit nur wenig Ruhephasen für die Einsatzkräfte. Die Einheiten mussten über den gesamten Nachmittag und der darauffolgenden Nacht sowie den Morgenstunden die stets aufeinanderfolgenden Einsatzszenarien konzentriert abarbeiten. Dies führt bei den Einsatzkräften zwangsläufig zu Stresssituationen, die auch ein Übungsziel war.

Die Menschen, die auf Hilfe der Wasserretter hofften, wurden vorwiegend von den Jugend- und Erwachsenenmitgliedern der beteiligten Ortsgruppen gespielt. Diese Mimen machten durch ihr schauspielerisches Talent und einer unfallrealistischen Schminke den Rettungskräften die Arbeit teilweise nicht einfach.

Hervorragende, organisationsübergreifende Zusammenarbeit

„Derartige Großübungen, bei denen verschiedenen Ortsgruppen, die ansonsten nicht zusammenarbeiten, beteiligt sind, sind für die Einsatzkräfte enorm wichtig. Bei dieser Hochwasserübung hat sich erneut herausgestellt, dass unsere Mitglieder flexibel genug sind, um auch Einsätze, die nicht zum üblichen Tagesablauf einer Wasserwachtstation gehören, gemeinsam zu meistern“, ziehen Rudolf Brettner und Johann Penn eine positive Bilanz des Übungsverlaufes. Gerade die starken Hochwasserereignisse im Winter 2023/24 zeigen, wie wichtig die Vorbereitung auf derartige Einsatzszenarien ist.

Neben der Wasserwacht und Bergwacht München waren weitere Beteiligte die Hubschrauberstaffel,der Verpflegungszug der BRK-Bereitschaft Deisenhofen, die Technikabteilung des BRK München.

Wasserwacht warnt eindringlich vor Betreten von Eisflächen auf Gewässern: Es besteht Lebensgefahr

Die Wasserwacht vom Münchner Roten Kreuz ruft die Bevölkerung dringend dazu auf, extreme Vorsicht walten zu lassen und das Betreten von Eisflächen auf Gewässern zu unterlassen. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit und dem Einsetzen der Frostperiode steigt die Gefahr von Unfällen erheblich. Insbesondere Eltern werden aufgefordert, ihren Kindern ein vorbildhaftes Verhalten vorzuleben, um folgenschwere Unfälle zu vermeiden.

Die Wasserwacht München betont die Wichtigkeit, sich strikt an die folgenden Verhaltensregeln auf Eisflächen zu halten:

  1. Betretungsverbot beachten: Das Betreten von Eisflächen erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Insbesondere auf natürlichen Gewässern ist die Eisstärke oft schwer einzuschätzen und kann örtlich stark variieren.
  2. Kinder besonders im Blick behalten: Eltern und Erziehungsberechtigte sind angehalten, ihre Kinder über die Gefahren auf Eisflächen aufzuklären und ihnen zu verdeutlichen, dass das Betreten nicht gestattet ist. Kinder neigen dazu, die Gefahr zu unterschätzen.
  3. Keine Einzelgänge: Das Betreten von Eisflächen sollte niemals allein erfolgen. Im Falle eines Unfalls ist es entscheidend, dass Hilfe schnellstmöglich alarmiert werden kann.
  4. Notfallnummer 112 wählen: Im Ernstfall ist umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen. Rettungsdienste und Wasserwacht sind darauf vorbereitet, in solchen Situationen schnell und effektiv Hilfe zu leisten.

Die Wasserwacht München appelliert an die Eigenverantwortung und das bewusste Handeln aller Bürgerinnen und Bürger. Die Einhaltung dieser Verhaltensregeln trägt maßgeblich dazu bei, Unfälle auf Eisflächen zu verhindern und die Sicherheit aller zu gewährleisten.

Social Day – Telefonica Deutschland Volunteers

Telefónica Deutschland bietet seinen Mitarbeitern eine Plattform, auf der diese das ganze Jahr über Projekte und Initiativen finden, die sie mit ihrer Zeit, ihrer Arbeitskraft, ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung unterstützen können.

Weiterlesen

Tödlicher Badeunfall am Unterschleißheimer See

Am Pfingstmontag, den 29.05.2023, kam es abends am Unterschleißheimer See zu einem tragischen Badeunfall. Ein Vater meldete um 19:45 Uhr, über einen Notruf, seinen 23-jährigen Sohn am See als vermisst.

Weiterlesen

Real Live Scotland Yard – Wo ist Mr. X.? 

Am vergangenen Sonntag (21.05.) nahmen rund 70 Jugendmitglieder der Wasserwacht Ortsgruppen Feldkirchen, Unterhaching, Unterföhring, Lerchenau, Mitte, Lohhof und Nord an der Suche nach Mr. X. teil.  

Weiterlesen