Zum Hauptinhalt springen
Mit Sicherheit am Wasser

Wasserwacht München

Mit Sicherheit am Wasser

Wasserwacht München

Mit Sicherheit am Wasser

Wasserwacht München

Mit Sicherheit am Wasser

Wasserwacht München

Seniorin aus Isar von Oktoberfestbesucher aus London gerettet

Sa. 27.09.2025 – Zu einem Unfall mit glimpflichen Ausgang kam es gestern im Mittleren Isarkanal im Bereich des Stauwehrs Oberföhring. Dieses liegt im nördlichen Bereich des Englischen Gartens an der Stelle, wo der Mittlere Isarkanal sich vom Hauptarm der Isar trennt. Eine 86-jährige Person war dort kurz nach Mittag an der Böschung abgerutscht und in den Mittleren Isarkanal gefallen.

Daher wurden durch die Integrierte Leitstelle München die Wasserrettungseinheiten der Berufsfeuerwehr München, sowie der lokalen Wasserrettungsorganisationen, darunter die beiden Schnelleinsatzgruppen (SEG) der BRK Wasserwacht München, alarmiert.

Dank des beherzten Eingreifens eines anwesenden Touristen aus England, der die Verunglückte im Wasser sicherte, konnte diese jedoch ohne Eingreifen der anrückenden Kräfte bereits von einer Polizeistreife an Land gebracht, durch die Besatzung des Rettungswagens versorgt und in eine Münchner Klinik zur weiteren Behandlung gebracht werden.

Wir danken dem Wiesnbesucher aus London für sein beherztes Eingreifen, welches schlimmeres verhinderte.

+ Einsatz + + + Feringasee Beinaheertrinken

[Archivbild]

Am Sonntag den 21. September 2025 um 14:38, meldete am Feringasee ein Passant eine zuvor untergegangene weibliche Person ca. 50m rechts neben der Wachstation.

Augenzeugen berichteten, dass drei Passanten die Person aus dem Wasser gerettet hatten. Eine weitere Person begann umgehend mit Reanimationsmaßnahmen.

Beim Eintreffen der Wasserwacht war die Patientin bereits wieder eingeschränkt ansprechbar und zeigte Reaktionen.

Bis zur Ankunft des Rettungswagens übernahm die Wasserwacht daraufhin die weitere medizinische Versorgung. Die Patientin wurde einer weitergehenden Versorgung im Krankenhaus zugeführt. Das PSNV-Team übernahm die Betreuung der Angehörigen.

Wir danken den Passanten für ihr engagiertes, vorbildliches Handeln. Auch dem privat anwesenden Notarzt möchten wir für die Unterstützung des Einsatzes Danke sagen.

Archivfoto: BRK Wasserwacht München

Vier neue Motorrettungsboote für Münchens Badeseen

München, Regatta 12.09.2025 – Am Freitag wurden vier neue Rettungsboote der BRK Wasserwacht München bei einem Festakt feierlich eingeweiht. Mit Oberbürgermeister Dieter Reiter als Pate und Namensgeber eines der Rettungsboote würdigte dieser die Leistung der Ehrenamtlichen an und auf den Gewässern Münchens. Pfarrer Rainer Maria Schießler führte die Segnung der neuen Einsatzmittel durch.


Die Stille und herbstliche Stimmung des Wetters an diesem Freitag Nachmittag sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass in München das Ehrenamt der BRK Wasserwacht das ganze Jahr hindurch und rund um die Uhr für die “Integrierte Leitstelle” der Berufsfeuerwehr München alarmierbar ist. Da überrascht es wenig, dass auch OB Dieter Reiter dabei ist, wenn die BRK Wasserwacht vier neue Motorrettungsboote in Dienst stellt. Diese Boote werden die Bisherigen an Lerchenauer See, Feringa See, Heimstettener See und Unterschleißheimer See stationierten Motorrettungsboote ersetzen.

Diese waren Jahrzehnte im Einsatz und sind mittlerweile in einem Zustand, der einen Austausch, statt weiterer Reparaturen erforderlich machte.

Außerdem verfügen die neuen Boote mit einer Bugklappe nun über die Möglichkeit Rettungstaucher:innen der Wasserwacht einfacher in und aus dem Wasser steigen zu lassen, sowie Gerettete auf dem Niveau der Wasseroberfläche und somit schneller und schonender aus dem Wasser zu retten. Ein eingebautes Sonar ermöglicht auch technisch die Suche nach Personen und Objekten von der Oberfläche aus, unabhängig der Sicht unter Wasser.

Oberbürgermeister Dieter Reiter betonte die Bedeutung der Wasserrettung für die Bevölkerung in München, welche von Seiten des Bayerischen Roten Kreuzes in deren Gemeinschaft der Wasserwacht, von Bürger:innen für Bürger:innen, ehrenamtlich in deren Freizeit münchenweit mit tausenden Stunden pro Jahr sichergestellt wird.

Doch neben den geleisteten Stunden für Wachsdienste, Sicherheitsabstellungen und Einsätze, darf man auch den Aufwand für Ausbildungen nicht vergessen. Dies beginnt, wie mit dem Anlass der Bootstaufe deutlich wird, bei der Ausbildung der Motorbootführer:innen inklusive der speziellen Inhalte zu Rettungsbooten, kann aber auch die noch deutlich aufwendigere Ausbildung zu Rettungstaucher:innen sein.

Darüber hinaus waren auch der Bürgermeister der Gemeinde Aschheim, Florian Meier, sowie der 2. Bürgermeister und die 3. Bürgermeisterin der Stadt Unterschleißheim, Tino Schlagintweit und Annegret Harms beim Festakt vor Ort.

Der Pfarrer der Gemeinde St. Maximilian in der Isarvorstadt, Rainer Maria Schießler, segnete die Motorrettungsboote im Rahmen der Festlichkeiten.

Nach der zentralen Bootstaufe an der Regatta wurden die vier neuen Boote dann an ihre jeweiligen Einsatzorte transportiert und stehen ab sofort im Dienst der Sicherheit am und im Wasser Münchens.

 Wasserwacht München übergibt 1.000 Schwimmlerntaschen an Kita-Kinder

Die Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes engagiert sich aktiv für die Förderung der Schwimmfähigkeit von Kindern und hat 1000 Schwimmlerntaschen an Kita-Kinder übergeben. Mit dieser Initiative leistet die Wasserwacht einen Beitrag, um Kinder frühzeitig an das Schwimmen-Lernen heranzuführen.


„Schwimmfähigkeit ist ein Thema, das wir schon bei den ganz Kleinen angehen müssen“

Michael Welzel, Vorsitzender der BRK Kreiswasserwacht München

München, den 25.07.2025

Mit einer umfassenden gezielten Wassergewöhnung wird der Grundstein für das Schwimmenlernen gesetzt. „Schwimmfähigkeit ist ein Thema, das wir schon bei den ganz Kleinen angehen müssen“, betont Michael Welzel, Vorsitzender der Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes. „Die ersten Schritte vom Nichtschwimmer zum Schwimmer gehen über die Gewöhnung ans Wasser. Mit der Schwimmlerntasche möchten wir Eltern eine Hilfestellung bieten und sie bei den Übungen und den ersten Schwimmbewegungen ihres Kindes unterstützen.“

Herzstück der Schwimmlerntasche ist der „Selfmade-Schwimmkurs“ der Wasserwacht Bayern. Die Broschüre „Selfmade-Schwimmkurs“ bietet eine Unterstützung für alle, die einem Kind das Schwimmen beibringen oder das Kind mit gezielten Übungen auf einen geplanten Schwimmkurs vorbereiten wollen. Eine Schwimmnudel und eine Badeente für Übungen komplettieren das Set. Die Schwimmlerntasche ist für Kinder von vier bis sechs Jahren konzipiert.

In den letzten Jahren ist der Anteil der schwimmfähigen Personen in der Bevölkerung aus verschiedenen Gründen zurückgegangen. Zu der stetig sinkenden Anzahl an Schwimmbädern, womit auch ein Rückgang des Schwimmunterrichts in den Schulen und der Schwimmkurse von Vereinen und Organisationen einhergeht.

Die Kosten für die Schwimmlerntaschen haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Wasserwacht München im Rahmen eines 24-Stunden-Spendenschwimmens erreicht. Der Großteil des Projekts wurde von der Edith-Haberland-Wagner Stiftung gespendet. Ohne dieses Engagement könnten die Schwimmlerntaschen nicht finanziert werden.

Am Mittwoch, den 23.07.25, besuchte der Vorstand der Edith-Haberland-Wagner Stiftung den Kindergarten „Leuchtturm“ unter der Leitung von Edina Martinovic. Dem Kindergarten wurden die Schwimmlerntaschen von Michael Welzel, Vorsitzendem der Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes, Monika Jahn, stellvertretende Geschäftsführerin des Münchner Roten Kreuzes, Martin Liebhäuser, Vorstand der Edith-Haberland-Wagner Stiftung, und Monika Beranek, Eventmanagerin der Edith-Haberland-Wagner Stiftung, überreicht. Von den 1.000 Taschen wurden nun 218 Schwimmlerntaschen an die Münchner BRK-Kindergärten insgesamt. Die restlichen 782 Schwimmlerntaschen werden durch die Ortsgruppen der Münchner Wasserwacht anteilig der erschwommenen Bahnen an lokale Kindergärten übergeben. Unterhaching verteilt 269, Unterföhring 206, München Mitte 107, Lerchenau 96, München Nord 46, München West 30 und Feldkirchen 28 Schwimmlerntaschen.

Selfmade-Schwimmkurs

Die Broschüre der Wasserwacht Bayern kann kostenfrei als PDF auf www.wasserwacht.bayern heruntergeladen werden.

Text und Foto: CG/WaWaMUC

Mobile Lichtmasten für die Kreiswasserwacht München

Die Kreiswasserwacht München hat für ihren Hochwasserrettungszug zwei mobile Lichtmasten erhalten. Sie dienen dazu Einsatzstellen oder den Bereitstellungsraum des WR-Zuges auszuleuchten. Ebenso ist es möglich sogenannte Lichtinseln bei einem Blackout aufzubauen.

Die beiden Lichtmasten der Fa. Baselight haben je 45.000 Lumen Lichtleistung und können max. auf eine Höhe von 4,4 m ausgefahren werden. Ihr geringes Gewicht von 33 kg machen sie sehr flexibel. Der mitgelieferten Akkukoffer hat eine Leistung von 2500 Wh und man kann damit die Lichtmasten bis zu max. 7 Std autark betreiben.

Verladen sind die Lichtmasten auf dem ELW 2 und dem Wasserrettungszuganhänger.

Finanziert wurden die Geräte aus Katastrophenschutzmittel des Landkreise München. Dafür nochmals sehr herzlich dank.

@@www.landkreis-muenchen.de

@@www.ipurser.com

Neue Generation von Rettungsbooten in der Kreiswasserwacht München

Am 21.2.2025 konnten von der Landesgeschäftsstelle der Wasserwacht Bayern 4 neue Rettungsboote für die Kreiswasserwacht München übernommen werden. Bei den neuen Rettungsbooten handelt es sich um moderne Boote mit Bugklappe und eingebautem Sonar. Die neuen Boote lösen eine alte Generation an Rettungsboote, mit durchschnittlich über 20 Jahren Laufzeit ab. In den nächsten 2 Jahren werden dann die restlichen 3 Rettungsboote der alten Generation durch neue Boote ersetzt.

Neue Rettungsboote:

Hersteller: Nordland Hansa

Typ: 470C

Motor: Suzuki 40 PS

Stationiert werden die neuen Rettungsboote an folgenden Seen:

  • Lerchenauer See
  • Feringasee
  • Heimstettner See
  • Unterschleißheimer See

Entlastung für ehrenamtliche Einsatzkräfte!

Wir freuen uns, Euch unser neues Pilotprojekt „Hauptamtliche Gerätewart:innen“ vorzustellen, das am 1. Juli 2024 startet!

In den letzten Jahren hat sich die Belastung unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte durch Wartungs- und Verwaltungsarbeiten erheblich erhöht. Um unsere Held:innen im Ehrenamt zu entlasten, haben wir zwei Stellen für hauptamtliche Gerätewart:innen geschaffen. Diese übernehmen folgende Aufgaben an allen Wasserrettungsstationen der Kreiswasserwacht München:

Prüfung der persönlichen Schutzausrüstung nach UVV-Vorgabe

Materialtransporte zu den Wasserrettungsstationen

Überführung von Fahrzeugen und Anhängern zur KV-Werkstatt

Update von Funkgeräten

Vor-Ort-Termine an den WRS (z.B. Elektroprüfung)

Austausch von MPG-pflichtigen Geräten

Transport von Rettungswesten zu Wartungsstationen

Transport von Tauchkompressoren zu Wartungsfirmen

Das Projekt läuft bis Ende 2024 und dient dazu, die benötigte Stundenanzahl für diese wichtigen Aufgaben zu erfassen. Anfang 2025 wird entschieden, ob die Stellen weiterhin von zwei oder nur einer Person ausgeübt werden. Wir planen außerdem eine Erweiterung der Aufgaben, wie z.B. die Wartung von Rettungswesten und Tauchkompressoren nach Herstellervorgaben.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und hoffen, dass dieses Projekt unseren ehrenamtlichen Einsatzkräften spürbare Entlastung bringt!

Großübung der Münchener Wasserwacht und Bergwacht

Erfolgreiche Großübung von Wasserwacht und Bergwacht des Münchner Roten Kreuzes als Vorbereitung auf Hochwassereinsätze. Intensive 24 Stunden Übung mit rund 100 ehrenamtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Landkreis München simulierte den Einsatz.

Vom 4. bis 5. Mai 2024 veranstaltete die Kreiswasserwacht München zusammen mit der Bergwacht München eine groß angelegte Hochwasserübung im Bereich der Langwieder Seenkette sowie am Riemer See. Insgesamt beteiligten sich rund 100 Mitglieder der Ortsgruppen Feldmoching, Lohhof, München Mitte, Riem, Unterföhring und Unterhaching sowie der Bergwachten München an der intensiven 24 Stunden dauernden Übung.

„Das vorrangige Ziel dieser Übung war es, den Ablauf eines gemeinschaftsübergreifenden Einsatzes des Hochwasserrettungszuges realitätsnah nachzustellen“, erklärt Rudolf Brettner, technischer Leiter der Kreiswasserwacht des Münchner Roten Kreuzes und Fachberater Hochwasserschutz. „Bei dem 24-Stunden-Szenario wollten wir ganz bewusst die Dauer, die ein Einsatz wegen Hochwasser mit sich bringt, simulieren. Aber auch die enge Zusammenarbeit mit der Bergwacht ist in derartigen Einsätzen wichtig, was die vergangenen Hochwasserereignisse zeigten“, ergänzt Johann Penn stellv. Technischer Leiter der Kreiswasserwacht München und Fachberater Hochwasserschutz.

Die beteiligten Ortsgruppen der Wasserwacht und der Bergwacht erhielten einen Tag vor Übungsbeginn folgende Alarmierung:

“Die langanhaltenden Niederschläge der letzten Tage führten zum Anstieg der Flusspegel in gesamt Bayern. Im Bereich Langwied ist ein Bach über seine Ufer getreten. Die Bereiche zwischen BAB 8 und BAB 99 sind zum Teil großflächig überschwemmt. In diesem Bereich befinden sich einzelne Privatanwesen, Gaststätten und Gewerbebetriebe sowie verschiedene Freizeiteinrichtungen, welche nunmehr von der Infrastruktur abgeschnitten wurden.”

Ab Samstagvormittag startete die Übung, bei der die Einsatzkräfte ein Dutzend verschiedener Szenarien, die in einem Hochwassereinsatz auf sie zukommen können, bewältigen mussten. So waren beispielsweise mehrere Kinder und Jugendliche, teilweise mit körperlicher Einschränkung auf einem Campingplatz vom Hochwasser überrascht worden und mussten in den Nachtstunden als groß angelegte Evakuierungsmaßnahme gerettet werden. An anderer Stelle waren Personen auf ein Hausdach geflüchtet, die ebenfalls mit den Rettungsbooten, sowie den Luftrettern der Bergwacht an Land gebracht werden mussten. Auch für die Bergwacht war jede Menge zu tun. So wurde die Drohnengruppe der Bergwacht zusammen mit der Drohnengruppe der Wasserwacht zu einer Vermisstensuche am Riemer See alarmiert. Personen, welche sich in einer Baumgruppe aus dem Hochwasser retteten, mussten mit einem Helikopter evakuiert werden.

Realitätsnahe Szenarien und stressige Herausforderungen

Eine Besonderheit der Übung war auch die zeitliche Komponente. So erfolgte die 24 Stunden mit nur wenig Ruhephasen für die Einsatzkräfte. Die Einheiten mussten über den gesamten Nachmittag und der darauffolgenden Nacht sowie den Morgenstunden die stets aufeinanderfolgenden Einsatzszenarien konzentriert abarbeiten. Dies führt bei den Einsatzkräften zwangsläufig zu Stresssituationen, die auch ein Übungsziel war.

Die Menschen, die auf Hilfe der Wasserretter hofften, wurden vorwiegend von den Jugend- und Erwachsenenmitgliedern der beteiligten Ortsgruppen gespielt. Diese Mimen machten durch ihr schauspielerisches Talent und einer unfallrealistischen Schminke den Rettungskräften die Arbeit teilweise nicht einfach.

Hervorragende, organisationsübergreifende Zusammenarbeit

„Derartige Großübungen, bei denen verschiedenen Ortsgruppen, die ansonsten nicht zusammenarbeiten, beteiligt sind, sind für die Einsatzkräfte enorm wichtig. Bei dieser Hochwasserübung hat sich erneut herausgestellt, dass unsere Mitglieder flexibel genug sind, um auch Einsätze, die nicht zum üblichen Tagesablauf einer Wasserwachtstation gehören, gemeinsam zu meistern“, ziehen Rudolf Brettner und Johann Penn eine positive Bilanz des Übungsverlaufes. Gerade die starken Hochwasserereignisse im Winter 2023/24 zeigen, wie wichtig die Vorbereitung auf derartige Einsatzszenarien ist.

Neben der Wasserwacht und Bergwacht München waren weitere Beteiligte die Hubschrauberstaffel,der Verpflegungszug der BRK-Bereitschaft Deisenhofen, die Technikabteilung des BRK München.

Wasserwacht warnt eindringlich vor Betreten von Eisflächen auf Gewässern: Es besteht Lebensgefahr

Die Wasserwacht vom Münchner Roten Kreuz ruft die Bevölkerung dringend dazu auf, extreme Vorsicht walten zu lassen und das Betreten von Eisflächen auf Gewässern zu unterlassen. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit und dem Einsetzen der Frostperiode steigt die Gefahr von Unfällen erheblich. Insbesondere Eltern werden aufgefordert, ihren Kindern ein vorbildhaftes Verhalten vorzuleben, um folgenschwere Unfälle zu vermeiden.

Die Wasserwacht München betont die Wichtigkeit, sich strikt an die folgenden Verhaltensregeln auf Eisflächen zu halten:

  1. Betretungsverbot beachten: Das Betreten von Eisflächen erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Insbesondere auf natürlichen Gewässern ist die Eisstärke oft schwer einzuschätzen und kann örtlich stark variieren.
  2. Kinder besonders im Blick behalten: Eltern und Erziehungsberechtigte sind angehalten, ihre Kinder über die Gefahren auf Eisflächen aufzuklären und ihnen zu verdeutlichen, dass das Betreten nicht gestattet ist. Kinder neigen dazu, die Gefahr zu unterschätzen.
  3. Keine Einzelgänge: Das Betreten von Eisflächen sollte niemals allein erfolgen. Im Falle eines Unfalls ist es entscheidend, dass Hilfe schnellstmöglich alarmiert werden kann.
  4. Notfallnummer 112 wählen: Im Ernstfall ist umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen. Rettungsdienste und Wasserwacht sind darauf vorbereitet, in solchen Situationen schnell und effektiv Hilfe zu leisten.

Die Wasserwacht München appelliert an die Eigenverantwortung und das bewusste Handeln aller Bürgerinnen und Bürger. Die Einhaltung dieser Verhaltensregeln trägt maßgeblich dazu bei, Unfälle auf Eisflächen zu verhindern und die Sicherheit aller zu gewährleisten.