Am Pfingstsonntag um 16:41 Uhr meldete ein Badegast eine vermisste Schwimmerin. Seine Lebensgefährtin ging vor geraumer Zeit ins Wasser und kam so lange nicht zurück, bis er verunsichert war ob ihr etwas passiert sein könnte.

Deswegen betätigte er kurzerhand die nächste Notrufsäule und informierte die integrierte Leitstelle. Diese löste den Alarm für die Wasserwacht Schnelleinsatzgruppen, sowie für die verschiedenen Hilfsorganisationen aus.

Bei einer vermissten Person braucht man viel Personal, um den See schnellstmöglich auf verschiedene Arten abzusuchen. Ein Helikopter beurteilt die Lage aus der Luft, Boote vom Wasser aus, Wasserretter und Taucher machen sich startklar für die Suche im und unter Wasser.

Die Rettungskette bilden die Wasserwachten, DLRG, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste. Alles läuft innerhalb kürzester Zeit Hand in Hand.

Glücklicherweise konnte die vermisste Dame durch die Wasserwacht mit ihrem Einsatzboot 99/1 nach kurzer Zeit im Wasser gefunden werden. Ihr war wohl nicht bewusst, dass sie schon so lang beim Schwimmen war und sich ihr Lebensgefährte Sorgen machte.  Die anrückenden Einsatzkräfte wurden teilweise noch auf Anfahrt wieder abbestellt, die Frau mit einer leichten Unterkühlung bei der Wasserrettungsstation an den Rettungsdienst übergeben. Hier wurde sie mit Spezial-Heizdecken wieder aufgewärmt und musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden.