Am Dienstagabend gegen 18:40 Uhr wurden die Schnelleinsatzgruppen West und Ost, sowie der Einsatzleiter Wasserrettung alarmiert.

Ein Passant wählte den Notruf, weil am Feldmochinger See ein Handtuch, eine Hose und Schuhe am Stand liegen blieben. Ein Fahrrad lehnt in der Nähe an einem Baum – alles macht den Anschein als wäre jemand nur kurz schwimmen gegangen. Doch im See ist keiner zu sehen und kurz vorher hat ein massives Unwetter geherrscht – Starkregen und Windböen, definitiv kein Badewetter mehr.

Die Einsatzkräfte von Wasserwacht, Feuerwehr und DLRG gehen in solchen Fällen immer vom Schlimmsten aus. Besteht nur der geringste Verdacht, dass sich eine Person in Lebensgefahr befinden könnte, wird nicht gezögert, sondern sofort eine Großangelegte Suche gestartet. Der Helikopter begutachtet den See von oben, während das Boot ins Wasser gelassen wird. Glücklicherweise war der See heute sehr klar und konnte gut vom Helikopter aus abgesucht werden.

Schnell war klar – es ist keine Person im oder unter Wasser zu sehen, weswegen der Einsatz auch schon nach ca. 30 Minuten abgebrochen wurde. Wahrscheinlich ist der Besitzer der Kleidungsstücke einfach vor dem Gewitter geflüchtet.

Trotzdem appellieren wir an alle Badegäste: Lasst nichts am Strand zurück. Kleidung, Badeinseln, Luftmatratzen – dies alles kann einen Fehlalarm zu Folge haben. Die ehrenamtlichen Helfer investieren ihre Freizeit rund um die Uhr, um im Notfall zu helfen.