Ein im Wasser treibender Baumstamm löste heute am Langwieder See einen SEG Alarm aus. Aus der Ferne wirkte der Stamm, wie eine bewusstlos im Wasser treibende Person. Ein Gast des Restaurants am Langwieder See bemerkte dies, weswegen das Restaurantpersonal die Wasserwacht West alarmierte.
Um 16:48 Uhr wurde der Alarm der Schnelleinsatzgruppen West und Ost, sowie des Einsatzleiters Wasserrettung ausgelöst.
Sofort wurde eine große Suche ausgelöst, mit Hubschraubern, mehreren Booten, Tauchern und Wasserrettern um die vermeintliche Person in Not zu finden. Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiteten Hand in Hand und suchten den See in der Nähe des Biergartens unter Wasser ab, ein Bootstrupp befragte Passanten und Badegäste, ob sie etwas Entsprechendes bemerkt hätten.
Eine Bootsmannschafft fand schlussendlich den Baum, der Melder konnte bestätigen, dass er dies gesehen hat. Glücklicherweise Einsatzende für alle teilnehmenden Einsatzkräfte und keine Person in Gefahr.
Heute Nachmittag um 17:20 wurde der Alarm für die Schnelleinsatzgruppen ausgelöst.
Kinder haben bei der Wasserwacht Station München Riem ihre Freunde als vermisst gemeldet. Zwei Kinder mit acht und neun Jahren waren nicht zum Treffpunkt zurückgekehrt. Sofort wurde von der Wachcrew Alarm bei der Leitstelle ausgelöst und mit der Suche begonnen.
Die Kinder zeigten eine Stelle, an der sie die Freunde das letzte Mal im See sahen. Die Wasserwachtler setzten für den angeforderten Helikopter eine Boje ins Wasser. Diese Boje dient für die Helikopterbesatzung als Markierung, damit sie die Stelle aus der Luft absuchen können.
Innerhalb von 7 Minuten kommt die erlösende Nachricht über Funk: Die Kinder wurden an Land gefunden, die Bestätigung durch die Eltern steht noch aus. Aber auch hier kommt nach ein paar Minuten die Durchsage: „Einsatzende, die Kinder sind wohlbehalten aufgefunden worden und sie wurden durch die Eltern bestätigt.“
Glücklicherweise ging dieser Einsatz gut aus und alle Einsatzkräfte konnten wieder abfahren.
Bitte achtet immer gut auf Eure Kinder am und im Wasser! Lasst sie nie aus den Augen, denn eine kurze Unaufmerksamkeit reicht aus, wenn ein Kind unter geht.
Wir danken allen Einsatzkräften (Wasserwacht, Feuerwehr, DRLG, Polizei und Rettungsdienst).
Ob zum sportlichen Schwimmen oder nur zum Füße kühlen, die Seen und die Isar locken jedes Jahr viele Erholungssuchende an ihre Ufer. Nun wurden die Ausgangsbeschränkungen gelockert und viele Familien werden vermutlich diesen Sommer keine große Reise unternehmen können. Deswegen rechnet die Münchner Wasserwacht mit einem wesentlich erhöhten Besucheraufkommen an den Gewässern in und um unsere schöne Stadt.
Auf die ehrenamtlichen Helfer kommt eine besondere Heraus-forderung zu, denn die Sicherheit der Patienten und der Mitglieder der Wasserwacht hat oberste Priorität. Den besten Schutz bieten hierbei die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, soweit dies möglich ist.
Die ersten vorbereitenden Maßnahmen wurden schon in den letzten Wochen kontinuierlich umgesetzt: Die Schulung des Personals zum Thema Hygiene- und Gesundheitsprävention. Die Helfer absolvierten Online-Schulungen und besuchten, in Kleinstgruppen, die angebotenen Präsenzschulungen, um mit Infektionsschutz-kleidung richtig umzugehen.
Es gibt viele verschiedene Einsatzszenarien, die an einer Wasserwachtstation auftreten können. Manche Patienten kommen selbständig an die Station, benötigen ein Pflaster, weil sie sich geschnitten haben oder ein CoolPack für einen Wespenstich. Ein aufgeschürftes Knie nach einem Fahrradsturz benötigt eine fachgerechte Wundversorgung oder das Personal wird zu einem Notfall am Wasser gerufen, um einen vermissten Schwimmer oder ein Kind zu suchen. Viele verschiedene Situationen mit direktem Patientenkontakt.
Deswegen müssen hierbei besondere Verhaltensregeln aufgestellt und befolgt werden, um den Wachdienst 2020 durchführbar und möglichst sicher zu gestalten.
An jeder Station wurden Informationsschilder, sowie eine Funkklingel angebracht. Hier soll der Patient klingeln und wird von einem Helfer in Empfang genommen.
Jeder Patient bekommt eine Mund-Nasen-Schutzmaske (soweit möglich) und muss sich die Hände desinfizieren.
Die Helfer werden bei jedem Aufenthalt in der Station, wie auch bei jeglichem Patientenkontakt Mund-Nasen-Schutzmasken tragen.
Während einer Streife durch das Wachgebiet werden alle Abstandsregeln eingehalten wie auch ein Mund-Nasen-Schutz getragen.
Regelmäßige Hände- und Flächendesinfektion ist obligatorisch.
Die Stärke der Wachmannschaft ist stark reduziert, und wird einsatztaktisch nach Besucheraufkommen festgelegt.
Mitglieder, die zur Risikogruppe zählen, sollen nicht in Patienten Kontakt kommen.
Deswegen ist es diesen Sommer noch wichtiger, sich an die Baderegeln zu halten, um Unfälle und Einsätze weitestgehend zu vermeiden. So schützt man sich nicht nur selbst, sondern minimiert auch das Ansteckungsrisiko für die Helfer.
Trotz dieser herausfordernden Zeit freuen sich die Wasserwachtler auf den Sommer und eine schöne Zeit an ihren Wachstationen. Sie wünschen allen Münchnern: „bleibt gesund und passt auf euch auf.“
Heute wurden die letzten Vorbereitungen für die Wachsaison 2020 ausgeführt.
Alle Wasserwacht Stationen der Münchner Wasserwachten erhielten heute Infektionsschutzkleidung, Mund-Nasen-Schutzmasken, diverse Desinfektionsmaterialien, sowie Klingelschilder, um die Patienten vor der Station in Empfang zu nehmen.
So kann die Wachsaison am nächsten Wochenende starten. Ab dem 16.05.2020 werden die Wachstationen bei Badewetter an den Wochenenden und Feiertagen durch die ehrenamtlichen Helfer besetzt.
Heute um 12:26 Uhr löste eine Person im Isarkanal einen Großalarm aus. Person in Wassernot Höhe Kraftwerk Mühltal. Dies ist keine Meldung, die leicht genommen wird.
Mehrere Wasserwachten, die DLRG, die Polizei, der Rettungsdienst und ein Helikopter werden alarmiert. Logistisch gesehen ein Großaufgebot an Helfern, die für diesen Einsatz gebunden werden.
Glücklicherweise kann die Person schon knapp 10 Minuten später durch die Polizei vor Ort gesichert werden und die meisten Einsatzkräfte können den Einsatz schon auf Anfahrt beenden.
Deswegen bleibt unsere Bitte an alle bestehen: Vermeidet Aktivitäten in und am Wasser!
Heute früh um 7:25 Uhr wurden die Helfer der SEG Ost zu einem Tierrettungseinsatz gerufen. Ein Reh befand sich im Isarkanal zwischen Finsing und Neuching.
Glücklicherweise konnte das arme Tier durch die örtliche Feuerwehr schnell gesichert und gerettet werden.
Zwischen den BRK Kreiswasserwachten Ebersberg und München
Am Samstag, den 15.02.2020, fand
der erste Regio-Wettbewerb zwischen den BRK Kreiswasserwachten Ebersberg und
München statt.
15 Mannschaften traten
gegeneinander an, davon 14 von der Wasserwacht und eine Mannschaft des
Jugendrotkreuzes. Schwimmerisches Können, Rot-Kreuz, sowie Wasserwacht
Grundwissen und das sachkundige Anwenden in Erste-Hilfe sind die Pfeiler des
Wettbewerbs.
Im Hallenbad in Kirchseeon maßen
sich die Kinder im Schwimmen mit verschiedenen Rettungstechniken, Tauchen und
im Staffel-schwimmen. Theorie und Erste-Hilfe-Praxis wurde parallel dazu im BRK
Kreisverband Ebersberg in verschiedene Spiel- und Fachwissensstationen
abgefragt. Dazu kamen Wasserrettungs-hunde aus Augsburg, sowie auch die BRK
Rettungshundestaffel aus München. Diese zwei Stationen waren hierbei das große
Highlight für die Kids. Sie konnten hautnah mit den Hunden Kontakt aufnehmen.
Hierbei zeigten beide Hundestaffeln verschiedene Trainingseinheiten der
Suchhunde und standen für alle Fragen zu Verfügung.
Beim Erste-Hilfe Fallbeispiel
wurde ein Fahrradunfall mit bis zu drei Verletzten Personen simuliert. Vom
offenen Knochenbruch, über eine Kopfplatzwunde, bis zum Schock wurden
unterschiedlichste Szenarien dargestellt. Die Kinder müssen hierbei ihr Team,
bestehend aus vier bis sechs Personen, aufteilen, um alle Verletzten
entsprechend zu versorgen.
Während einem Wachdienst, laufen
die Rettungsschwimmer am See oder an der Isar oftmals eine Streife durch ihr
Wachgebiet. Um dabei mit den Kameraden in Kontakt zu bleiben, wird ein
Digitalfunkgerät verwendet. Deswegen gibt es beim Wettbewerb eine
Digitalfunkstation, bei der die Kids das Funkalphabet verwenden müssen, die
Funkregeln beachten und entsprechen Hilfe nachordern können.
Die Siegerehrung am Schluss wurde
durch die Organisatoren der Kreisjugendleitungen Ebersberg und München
durchgeführt. Es gab einerseits die Kreisehrungen, bei denen jede
Erstplatzierte Gruppe in den unterschiedlichen Altersstufen, zum
Bezirkswettbewerb fahren darf und andererseits eine Spiele-Regionalehrung für
den ersten, zweiten und dritten Platz des gesamten Wettbewerbs, sowie drei
Sonderpokale in den Bereichen Wasserwachts-Wissen, Erste-Hilfe und Thema A-Z,
welches dieses Jahr „Blut“ war.
Der Wettbewerb war kreisverbandsübergreifend
ein großer Erfolg. Die Kinder und auch die vielen Helfer hatten viel Spaß all
diese Herausforderungen zu meistern und gemeinsam zu zeigen, wie ein fairerer
Wettbewerb den Zusammenhalt steigern kann.
Das größte Winterschwimmen Europas lockt jährlich
viele Teilnehmer an. Einige nennen es verrückt, andere eine geile Erfahrung.
Sicher ist, es ist kalt und nass.
Rund 1900 Teilnehmer wagten sich am 25.01.2020 in
die 4 °C kalte Donau und schwammen über eine Stunde bis zum Ausstieg. Dabei ist
es nicht nur Spaß, der die Wagemutigen ins kühle Nass treibt. Entstanden ist
die Idee 1970. Damals zeigten Taucher
der Neuburger Wasserwacht bei einer Übung, dass sie auch im eiskalten Wasser
Rettungseinsätze leisten können. Bald darauf wurde daraus ein öffentliches
Spektakel. 220 Wasserwacht-, DLRG-, THW-, Feuerwehr- und Tauchsportgruppen aus
nahezu allen Bundesländern waren angereist, dazu kamen noch über 100
Eisschwimmer, die die letzten 400m in reiner Badekleidung zurücklegten.
Die Wasserwacht Neuburg wacht mit Argusaugen über
die Teilnehmer im Wasser, falls die Kälte doch den ein oder anderen übermannt
und der Kreislauf schlapp macht. Beim Ausstieg am Donaukai wird heiße Suppe und
Tee serviert, um die durchgefrorenen Eisschwimmer wieder aufzuwärmen.
„Zwei, drei Jahre will ich auf jeden Fall noch machen“, betont Wolfgang Merkel. Der Wasserwachtler aus München ist 83 Jahre alt und war natürlich wieder in der Donau – zum 30. Mal. An Neujahr sprang er zum Jahresauftakt am Flaucher in die Isar, täglich erfrischt er sich in einem Bottich mit eiskaltem Wasser. „Das hält jung“, sagt er und nimmt in Neuburg einmal mehr den Pokal für den ältesten Teilnehmer mit heim.
Originelle Flosse und Aufbauten begleiten die
Schwimmer und thematisieren aktuelle Inhalte im Weltgeschehen. Die besten
Interpretationen werden anschließend geehrt. Der Siegerpreis ging an die
Wasserwacht Weilheim für ihre Präsentation zum Gewässerschutz, Platz zwei an
Penzing (30 Jahre Mauerfall), drei an Oberhausen für den „Zirkus Brexit“, vier
an die Schafkopffreunde Neuburg für die „Rattenfänger“ und fünf an das
kritische ICE-Floß der Wasserwacht Wemding.
Den Abschluss bildet immer der legendäre
Donauschwimmerball. Die Band Loops spielte mächtig auf und so wurde bis 2 Uhr
nachts ausgiebig gefeiert und getanzt.
Fünf weitere Taucher haben die Theroieprüfung erfolgreich bestanden
Wir gratulieren den fünf Mitgliedern der Kreiswasserwacht München, die am Samstag, den 11.01.2020, erfolgreich die Theorieprüfung absolviert haben. Hierbei wurde ihr Wissen aus Medizin, Tauchtechnik und den rechtlichen Grundlagen abgefragt.
Somit wurden im letzten Jahr mit diesem Kurs 18 neue Einsatztaucher in der Kreiswasserwacht München ausgebildet.
Erster
Lehrgang für Einsatztaucher Stufe 1 in der Kreiswasserwacht München
Einsatztaucher
– mit einer Grundausbildung Tauchen im Urlaub ist diese Ausbildung nicht
vergleichbar. Denn ein Einsatztaucher muss viel mehr lernen und üben als ein
normaler Hobbytaucher.
Als
Grundlage haben unsere Taucher Stufe 1 den Grundkurs CMAS* absolviert und
danach das gesamte Jahr über regelmäßig, kontrollierte Tauchgänge absolviert. Im
See, wie auch im Schwimmbad wurde mit den Praxisanleitern geprobt, wie sie mit
Gefahrensituationen unter Wasser umgehen, um z.B. ihre Vollgesichtsmaske zu
wechseln. Auch die Wechselatmung zweier Taucher mit einem Atemregler wird hier
für den Ernstfall geprobt. Leinenzieltauchen und die Arbeit als Signalmann am
anderen Ende der Leine ist ebenso ein wichtiger Bestandteil. Der Signalmann
kann dem Taucher mittels Kabel Sprachnachrichten geben und die Rückmeldungen
des Tauchers empfangen. Allerdings kann dieses System auch ausfallen, weswegen sich
Taucher und Signalmann auch mittels Leinenzugzeichen verständigen müssen.
Um die
Ausbildung abzurunden bekamen die Taucher eine umfangreiche theoretische Schulung.
Gerätekunde, Funktionscheck der Tauchgeräte, Zeichensprache, Wirkung des Drucks
und der Drucksteigerung wie auch des Druckabfalls sind nur ein kleiner Auszug
aus den Theorieunterlagen.
Um diese
Ausbildung abzuschließen fand dieses Wochenende die Prüfung zum Einsatztaucher
Stufe 1 statt. Hierbei wurden nach einem schriftlichen Test mehrere
Einsatzszenarien absolviert. Das Auffinden eines Gegenstandes in 30m
Entfernung, Gefahrensituationen abarbeiten, Zieltauchen und das Verbinden
unterschiedlicher Leinen unter Wasser.
14 neue Einsatztaucher
14 der 19
Teilnehmer bestanden die Theorie- und Praxisteile der Prüfung und können ab
sofort als Einsatztaucher der Kreiswasserwacht München und der Wasserwacht
Ingolstadt eingesetzt werden.
Dieses Tauchkursmodell
wurde zum ersten Mal in der Kreiswasserwacht München durchgeführt. Nur durch
die Ausbildung der 10 neuen Praxisanleiter im Frühjahr war diese groß angelegte
Ausbildung innerhalb eines knappen Jahres möglich. Früher mussten angehende
Einsatztaucher circa zwei Jahre einplanen, um alle Ausbildungseinheiten zu
absolvieren und sich viele Wochenenden Zeit nehmen, um diese Ausbildung zu
schaffen. Für die ehrenamtlichen Helfer eine kaum zu meisternder Zeitaufwand.
Wir danken
allen Helfern, Ausbildern, Praxisanleitern für Ihren Einsatz und die gute
Organisation dieses Kurses.